Hutter&Wirth
 Galerie für
 Fotografie
 Basel
 


 home
 galerie  ausstellungen  künstler  
 forum
 aktuell
 links

 

 

 

 

 

 

 


 


     

 

Fredrich Cantor


 

 

Seine erste Ausbildung machte Frederich Cantor als Maler bei Philip Pearlstein und er hatte auch erste Ausstellungen in New York. Dann wechselte er jedoch das Fach und begann als Fotograf für die englischen Zeitschrift „Management Today“ zu arbeiten. Die Liste der Magazine und Zeitungen, die seine Fotos später brachten, ist bemerkenswert. Es gehören dazu Forbes, Business Week, Institutional Investor, Los Angeles Times, Marie-Claire, Esquire. Die Promienten-Portraits wurden in Japan, Russland, Deutschland, Italien und anderswo publiziert.

In England begann er in den frühen 70er Jahren Fotografie an der St. Martins School of Art in London zu unterrichten, 1974-76 war er am renommierten Brooklyn College in New York.

Seine Portfolios wurden in bekannten Fotomagazinen aufgenommen: Zu nennen sind u.a. Creative Camera und Zoom. Als er 1973 in Rom lebte, machte er eine Serie von Stadtansichten in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Vittorio Storaro. Bekanntheit erreichte er seit 1980 u.a. mit seinen Aufsehen erregenden Portraits aus der Finanzwelt und von Filmgrössen wie Marcello Mastroianni, David Lynch, Harrison Ford und anderen. Gezeigt wurden seine Bilder in Galerien und Museen in den USA, Belgien, Deutschland, Holland und Italien.

In einer Kritik zu seiner ersten Foto-Einzelausstellung in New York schrieb A.D. Coleman von einer „Stimmung der Stille, die gleichzeitig erschaffen und zerstört wird, von Momenten, die festgehalten und auf aussergewöhnliche Weise intensiviert werden... Cantors Kunst ist absolut einzigartig... Jedes Bild stimmt; jene die fast schon zu ausgewogen komponiert scheinen, zerstören die Balance wieder durch die Gefühle, welche sie erforschen... Es sind alles höchst überzeugende Bilder.“

Die französische Kunsthistorikerin Madeleine Deschamps schrieb: „Es ist diese aussergewöhnliche Klarheit, die den abgebildeten Städten eine beinahe phantastische Poesie verleiht .... Es sind keine Portraits, es sind unbestimmte Wesen, von denen man nichts weiss, die aber unter sich zwiespältige Beziehungen pflegen ... Mastroianni durchquert die Stadt wie ein Schlafwandler.“

Carole Naggar, die französische Fotohistorikerin, hielt fest: „Cantor verbindet das Familiäre mit dem Theatralischen, die Nostalgie mit der Zärtlichkeit. Seine Personen scheinen aus einem Traum aufzutauchen, der Präzision nicht ausschliesst. Momente die dauern werden.“

Jean-François Chevrier schrieb: „.. die Menschen scheinen für ihn vor allem Erscheinungen zu sein; Figuren, die sich aus einer Vielfalt der Formen zu einem bestimmten Zeitpunkt und Ort herausschälen. Er hält sie fest, ohne jede Gewalt. Und was auch immer ihre Bedeutung sein mag oder die Wirkung des Licts, sie bleiben Erscheinungen, imaginäre Wesen.“

Arbeiten von Fredrich Cantor