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Peter
Jesse ist Berufsfotograf und war in dieser Eigenschaft während vieler Jahre
für die Basler Mission und andere, verwandte Institutionen tätig. In ihrem
Auftrag bereiste er alle fünf Kontinente und brachte in dieser Zeit eine
Vielzahl hervorragender Arbeiten nach Basel. Unter dem Titel „So fern – So
nah“ wird nun eine Auswahl erstmals öffentlich ausgestellt.
Die meisten der gezeigten Fotografien sind entstanden in den 80er Jahren.
Thematische Schwerpunkte sind Porträts – vor allem viele Frauenbilder - und
Landschaften. Aufgenommen wurden sie mehrheitlich in Afrika, Südamerika und
West-Irian (Indonesien).
Es war ein Anliegen von Peter Jesse, keine „3. Welt-Ausstellung“ zu machen,
weder das Drama der Armut noch romantische Exotik zu zeigen, sondern
Menschen aus vielen Teilen der Welt in der Offenheit und Würde zu zeigen,
wie sie ihm entgegen getreten sind. „Sie sollten sich in den Bildern wieder
erkennen können, ohne falschen Stolz oder auch Scham“, meint er zu seiner
Arbeit.
Die Landschaftsbilder stehen dazu in deutlichem Kontrast. Es sind meist
karge Gegenden, die von Entbehrung und Einsamkeit zeugen und einen Eindruck
von der Grösse und Vielfalt unseres Planeten geben. „In der Nähe das Fremde
und in der Fremde das Vertraute erkennen“ lautet eine der Grundsätze seiner
Arbeit, die sich in den vielfältigen Tönungen zwischen Schwarz und Weiss
abspielt.
Peter Jesse ist in Ostdeutschland aufgewachsen, seit den 60er Jahren lebt
und arbeitet er in Basel.
Arbeiten von Peter
Jesse
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