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Von Blumen und Menschen und deren
Gemeinsamkeiten
Hutter & Wirth, Galerie für Fotografie, zeigt zum Saisonbeginn Alfred
Raschke. Der Berliner Fotograf ist für Basel kein Unbekannter. 2003 hatte er
eine Ausstellung bei Anita Neugebauer mit Bildern zum Thema „Tibeter im
Exil“ und 2005 fiel er auf mit dem Foto einer Sonnenblume in der Fondation
Beyler in deren grossen thematischen Schau „Blumenmythos in der Kunst“.
Die Sonnenblume bildet auch bei Hutter & Wirth den Ausgangspunkt einer Reihe
von Blumenbildern. Ein harmloses Sujet, möchte man meinen. Doch wie schon in
der Fondation Beyeler deutlich geworden, fordert es uns heraus, unsere
Einstellung zur Natur, zur Schönheit und deren Vergänglichkeit zu
überdenken. Und natürlich sind die Blumen bei Raschke unübersehbar auch
Symbolträger, Zeichen der Vergänglichkeit und Ausdruck von Trauer und
Sehnsüchten.
Dass Raschke keinesfalls ein Produzent oberflächlicher Schönheit ist, zeigt
der zweite Teil der Ausstellung. Hier setzt sich Raschke in Fortsetzung
früherer Arbeiten mit dem Thema Mensch auseinander. Seine Portraits sind
ebenso diskrete wie überraschende Psychogramme, die hinter dem individuellen
Auftritt und der Selbstinszenierung die Unsicherheit unserer Existenz
spürbar werden lassen.
Ausstellungen / CV Raschke
Arbeiten von Alfred Raschke
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